Firmung 2016

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Firmung in der Seelsorgeeinheit Aiterhofen-Geltolfing am 13.05.16

Am Freitag vor Pfingsten spendete Domdekan Prälat Anton Wilhelm aus Regensburg 51 jungen Christen in der Seelsorgeeinheit Aiterhofen-Geltolfing das Sakrament der Firmung. Der feierliche Gottesdienst in der geschmückten Pfarrkirche St. Margareta in Aiterhofen, den der Jugendchor mit Band unter der Leitung von Schwester Klara Hofer, Andreas Stögmüller mit der Trompete und Maria Hien an der Orgel musikalisch begleiteten, begann mit der Begrüßung des Firmspenders durch den Sprecher des Pfarrgemeinderates, Manfred Sagstetter und durch die Firmlinge. Diese trugen auch die Kyrierufe und später die Fürbitten vor.

„Das Wort Firmung kommt vom lateinischen Wort „firmare“ und bedeutet „stärken“ und so soll euch der Heilige Geist auf euerem Lebensweg Hoffnung und Mut geben.“ wünschte Domdekan Prälat Wilhelm den Firmlingen. In seiner Predigt nahm er das Symbol der Flagge als bildliches Zeichen, um damit Begeisterung und Unterstützung für etwas zu signalisieren. Wer „Flagge zeigt“, bekennt sich zu etwas, er steht für etwas ein, bezieht Position für etwas, das ihm am Herzen liegt, so definierte er den Ausdruck im Allgemeinen.

„Liebe Firmlinge, zeigt Flagge für den Glauben“, wünschte sich Domdekan Prälat Wilhelm. Eine mitgebrachte Flagge in den Farben rot, grün und blau stand für die drei Grundpfeiler der Kirche: die Liebe, die Hoffnung und den Glauben. Nächstenliebe, ein lebendiger Glaube, bei dem die Verbindung zu Gott im Gebet und Gottesdienstbesuch aufrecht gehalten wird, sowie die Hoffnung auf Gottes immerwährende Nähe und Hilfe sind die Säulen für ein gelungenes Leben. Domdekan Prälat Wilhelm bat auch die Eltern und Paten darum, die jungen Christen weiterhin so gut zu unterstützen und Vorbild zu sein. Gleichzeitig dankte er allen, die an der Vorbereitung zur Firmung beteiligt waren und die Jugendlichen bei ihren zahlreichen Projekten wie beispielsweise beim Firmkerzen Basteln, oder bei Senioren- und Krankenbesuchen begleitet hatten.

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Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem großen Firmgebet durften nun die Jugendlichen das Sakrament der Firmung empfangen. Mit dem Wort „Amen“, das bedeutet „so sei es“ bekräftigte jeder einzeln seine Firmung. Während der Firmspendung sprach Lektorin Tina Hartl verbindende Worte, die sich mit festlichen Orgel- und Trompetenklängen abwechselten. Zusammen mit Pfarrer Johann Christian Rahm und BGR Franz Pfeffer zelebrierte Domdekan Prälat Anton Wilhelm nun die Eucharistiefeier, bei der wiederum die Firmlinge die Gaben zum Altar bringen durften. Bevor der Gottesdienst mit dem feierlichen Segen und dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ beendet wurde, bedankten sich die Firmlinge mit einem Blumenstrauß bei Domdekan Prälat Wilhelm. Nach dem Gruppenfoto bestand für Firmlinge, Paten und Eltern bei einem Sektempfang im Pfarrheim, zu dem der Pfarrgemeinderat eingeladen hatte, Gelegenheit zum Gespräch mit Domdekan Prälat Anton Wilhelm.